Die Sonneckgemeinschaft

 

Die Sonneckhütte wurde 1929 von Mitgliedern der „Sturmschar“, einer katholischen Jugendorganisation, die der Dompfarrei angegliedert war, erbaut. Die „Buben“ waren zwischen 15 und 17 Jahre alt.

Das Grundstück wurde vom großzügigen „Oberbauern“ aus dem Weilersbacher Tal, Herrn Mayer, zur Verfügung gestellt.

Mit der Zeit wurde aus der Laub– und Rindenhütte eine recht wohnliche, stabile Hütte, allerdings ohne jeglichen Komfort.

Den hat sie noch heute nicht, was aber ihren Reiz ausmacht. Es gibt weder Wasser, noch Elektrizität!

Vor allem durch das Engagement des „Oberbauern“, überstand die Hütte das sog. 3. Reich und den 2. Weltkrieg. In dieser Zeit wurde die Hütte auch von Mitgliedern der „Alexander“ Gruppe genutzt und instand gehalten.

In den späten vierziger Jahren wurde die Hütte von den nun erwachsenen Mitgliedern der ehemaligen „Sturmschar“ wieder hergerichtet und vorwiegend für Jugendgruppen wieder in Betrieb genommen.

Zur Jahreswende 2000/2001 brannte die Hütte aus unbekannten Gründen weitgehend ab und wurde mit eigenen Kräften wieder rekonstruiert.

Seit 2002 kümmert sich die „Sonneckgemeinschaft von 1929 e.V.“ um den Erhalt und den Betrieb der Hütte. In dieser Gemeinschaft engagieren sich die Nachfahren der ehemaligen Erbauer und Menschen, die seit Jahrzehnten an diesem Kleinod hängen. Die Vorstandschaft wird seit 2014 gebildet von Ulrich Armbruster, Wolfgang Götz, Stephan Knapp, Siegfried Trick, Bernhard Voss, Angela Voss, Wolfgang Kessler, Georg Rösch und Tobias Nägele.

Alle Mitglieder tun dies ehrenamtlich und unentgeltlich. Der Zweck des Vereins ist der gleiche geblieben, wie es die Erbauer gedacht hatten.

Im Jahre 2009 wurde von Mitgliedern der Gemeinschaft die Dokumentationsschrift >> Die Sonneck << erarbeitet, aus der die Hüttengeschichte der vergangen 80 Jahre lebendig wird.

2019 feiert die Gemeinschaft das 90-jährige Bestehen der Hütte.